Drogenhändler schmuggelten Drogen von Deutschland nach Australien, Japan oder in die USA.
DÜSSELDORF. Der deutschen Polizei ist es gelungen, ein internationales Drogenhandelsnetzwerk zu zerschlagen, das vor allem Staatsangehörige des Landes Nordrhein-Westfalen als Kuriere einsetzte und dessen Chef offenbar ein Deutscher iranischer Herkunft war.
Das berichtete der Westdeutsche Rundfunk (WDR) am Freitag unter Berufung auf das zuständige Landeskriminalamt mit Sitz in Düsseldorf.
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Weltweit operierende Schmuggler transportierten harte Drogen, darunter Kokain, Methamphetamin und Opium, von Deutschland nach Australien, Japan und in die USA. Als Belohnung wurde diesen meist sozial schwächeren Bürgern eine kurze Freifahrt versprochen. Urlaub.
Derzeit gibt es in diesem Fall 40 Verdächtige, acht davon sitzen in Untersuchungshaft.
Einige einigermaßen verdächtige Männer und Frauen im Alter von 22 bis 49 Jahren wurden in Zusammenarbeit mit örtlichen Sicherheitskräften bis nach Australien und Japan festgenommen.
Die internationalen Ermittlungen zu dem Fall laufen seit Sommer letzten Jahres und umfassen neben dem deutschen Bundeskriminalamt auch die australische Bundespolizei und japanische Zollbeamte.
Bereits im März 2018 wurden bei einer Großrazzia in mehreren Städten in Nordrhein-Westfalen rund 400.000 Euro Bargeld und 71 Kilogramm Drogen sichergestellt.
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