Rekord im Park Wilhelmshöhe: Herkules bewacht den Wasserfall und das Wasserfallsystem
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Am Fuße des Hügels oberhalb von Kassel entstand im Mittelalter das Kloster Weißenstein. Nach seiner Aufgabe im 16. Jahrhundert begannen örtliche Herrscher, es als Jagdschloss zu nutzen. Doch an der Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert beschloss Landgraf Karol I., die raue Landschaft auf eine viel anspruchsvollere Art und Weise zu nutzen. Hier wird er seinen Lebenstraum verwirklichen!
„Ich werde einen Schlosspark bauen wie keinen anderen auf der Welt!„Denkt Karol I. von Hessen-Kassel (1654-1730). Er bewunderte die Architektur italienischer Barockgärten und wandte sich deshalb 1701 an den Baumeister Giovanni Fancesc Guernier (um 1665-1745). Achteck mit einer riesigen Herkulesstatue auf der Spitze des Hügels. Im Hang unterhalb dieses dominanten Teils des oberen Teils des Parks wird er dann ein über 100 Meter langes System von Wasserfällen errichten, durch die das Wasser fließen wird Kanäle und Wasserfälle in viele Richtungen. Ihre Pilgerreise, bei der sie eine Höhe von 240 Metern überwindet, endet in der Nähe des ehemaligen Klosters Weißenstein, auf rund 1.500 Metern Höhe des Oktogon. Er mündet in den Teich, wo er unter natürlichem Druck fließt entspringt aus dem Großen Brunnen in eine Höhe von mehr als 50 Metern!
Teure Unterhaltung
Guerniers prächtiges „Wasserschauspiel“ wurde erstmals 1714 vom hessischen Adel bewundert. Landgraf Karol I. prahlte jedoch nur an Feiertagen und verschiedenen Festen mit seiner einzigartigen Attraktion. Es ist äußerst anspruchsvoll für das Wasser, das sich in einem Reservoir direkt oberhalb von Oktogon ansammelt. Für einen atemberaubenden „Auftritt“ sind mehrere Hunderttausend Hektoliter kostbare Flüssigkeit nötig! Das Erstaunlichste am gesamten Theater ist, dass das Wasser recht langsam durch die Wasserfälle und Tröge fließt. So können Gäste die „Vorderseite“ beobachten, während sie den Hügel hinunterfahren.
Quelle: Deutsche Zentrale für Tourismus
Aufnahmegröße
Nach dem Tod Karls I. wurde der Park Wilhelmshöhe, wie das Bauwerk genannt wird, weiter verschönert und erweitert. Seine Nachfolger werden die rund 12 Kilometer lange Wasserattraktion um einige interessante Elemente erweitern. Das Anwesen kann die Teufelsbrücke überqueren, vor den Peneus-Wasserfällen träumen oder vor dem Steinhöfer-Wasserfall den Atem anhalten. Heute hat die Wilhelmshöhe eine Fläche von 240 Hektar (der Wenzelsplatz in Prag nimmt eine Fläche von etwa 4,5 Hektar ein) und wurde 2013 als einer der größten Bergparks der Welt in die UNESCO-Liste aufgenommen. Von Frühling bis Herbst beginnt zweimal pro Woche die örtliche „Wassershow“. Im Sommer können Besucher diese einzigartige Besonderheit auch nachts bewundern, wenn alles beleuchtet ist.
Quelle: Deutsche Zentrale für Tourismus
Ein Gefängnis für den Kaiser
Ende des 18. Jahrhunderts entstand im unteren Teil der Barockzone eine weitere Lokaldominante. Das klassische Schloss Wilhelmshöhe wurde nach Plänen des aus Kassel stammenden Simon Louis du Rye (1726-1799) erbaut. Nach dem Nahrungsmittelkrieg mit Preußen im Jahr 1870 blieb der französische Kaiser Napoleon III. unfreiwillig dort. (1808-1873). Derzeit beherbergt das Schloss eine renommierte Galerie, die unter anderem eine der größten und wertvollsten Sammlungen von Rembrandt-Gemälden ausstellt.
Quelle: Deutsche Zentrale für Tourismus
Liebesnest
Die einzigartige Atmosphäre des Parks wird durch Skulpturen und Gebäude verschiedener Architekturstile ergänzt. Am auffälligsten ist die neugotische Löwenburg aus dem späten 18. Jahrhundert. Der deutsche Architekt Heinrich Christoph Jussow (1754 – 1825) entwickelte sein Projekt auf der Grundlage eines Praktikums in den Ruinen einer Burg in England. Kurfürst Wilhelm I. von Hessen (1743-1821) traf seine Lieblingsgeliebte gern in dem romantischen Gebäude und wurde nach seinem Tod in der Krypta unter der örtlichen Kapelle beigesetzt.
Quelle: Deutsche Zentrale für Tourismus
Trost zwischen Blumen
Landgraf Karol I. hinterließ einen weiteren Park. Für die Karlsaue wählte er ein Grundstück nahe der Kasseler Innenstadt, wo sich die Fulda in mehrere Arme teilt. Das Gebiet mit zahlreichen Seen, Kanälen und Brunnen wird von einer riesigen Orangerie dominiert, die später als Winterresidenz der Herrscher von Kassel diente. Auf der künstlichen Insel Siebenbergen werden dann seltene Pflanzen kultiviert und botanische Ausstellungen organisiert. Heute ist die Karlsaue ein beliebter Rastplatz für Stadtbewohner.
Quelle: Deutsche Zentrale für Tourismus
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