Das deutsche Innenministerium hat die Aktivitäten des Islamischen Zentrums für Extremismus verboten

HAMBURG – Das Bundesinnenministerium hat am Mittwoch die Aktivitäten des Islamischen Zentrums Hamburg (IZH) und seiner Tochterorganisationen wegen angeblicher Verbindungen zum Iran und zur Hisbollah-Bewegung verboten. Gleichzeitig stuften Geheimdienste das IZH als extremistische Organisation ein. Ein Bericht der Agentur DPA gibt Aufschluss.

Dutzende Polizisten durchsuchten am Mittwochmorgen laut IZH bundesweit 53 Objekte. Das sagte Innenministerin Nancy Faeser dem IZH „fördert islamistisch-extremistische und totalitäre Ideologie in Deutschland“, während mit seinen Tochterorganisationen „Sie unterstützen auch Hisbollah-Terroristen und verbreiten aggressiven Antisemitismus.“ Während der Untersuchung gesammelte Dokumente „schwerwiegende Verdachtsmomente so weit bestätigt, dass wir heute ein Verbot angeordnet haben“, Sagte Faeserova. Das hat sie hinzugefügt „Dieses Verbot gilt absolut nicht für die friedliche Ausübung der schiitischen Religion.“

Archivvideo

Die Polizei prangert Extremismus an: Nicht die Augen verschließen! (Quelle: Facebook/SR Police – Region Bratislava)

Das IZH gilt als wichtiges Propagandazentrum für Teheran in Europa. Der Hamburger Nachrichtendienst beobachtet diese Organisation seit den 1990er Jahren.

Die jüngste groß angelegte Operation, die sich auch gegen IZH-nahe Organisationen in anderen Ländern richtete, erfolgte, nachdem die Behörden im November 54 Objekte in Deutschland durchsucht hatten, darunter die Blaue Moschee und Dutzende andere Gebäude.

Meta Kron

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