Deutschland und andere Länder fordern von der EU, iranische Wachen als Terroristen einzustufen

Mehrere europäische Länder, darunter Deutschland, drängen die Europäische Union (EU), die iranischen Revolutionsgarden als terroristische Organisation einzustufen, basierend auf einem deutschen Gerichtsurteil bezüglich der Brandstiftung einer Synagoge, teilten diplomatische Quellen am Montag mit. TASR informiert laut Bericht der DPA-Agentur.

Deutschland hat unter anderem EU-Justizbeamte gebeten, eine Entscheidung eines Düsseldorfer Gerichts zu überprüfen, das iranische Behörden für die versuchte Brandstiftung einer Bochumer Synagoge im November 2022 verantwortlich machte. In diesem Fall verurteilte das Gericht einen deutsch-iranischen Staatsbürger zu zwei Haftstrafen Jahre und neun Monate Gefängnis wegen Verschwörung zur schweren Brandstiftung.

Israel fordert eine solche Maßnahme schon seit langem. Nach Angaben europäischer Diplomaten bestätigte der Juristische Dienst der Union, dass dieses Urteil vom Dezember letzten Jahres ausreichen könne, da es einen wichtigen und schwerwiegenden Schritt darstelle. Aus der Analyse des Juristischen Dienstes der EU geht hervor, dass die Einleitung der Verfahrensschritte, die zur Einstufung der Revolutionsgarden als terroristische Organisation erforderlich sind, von mehreren Mitgliedstaaten der Union unterstützt wird. So hat sich beispielsweise die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock immer wieder für dieses Vorhaben ausgesprochen.

Es ist jedoch unklar, wie andere Staaten auf diese Maßnahme reagieren werden. Als Gegner in diesem Jahr gilt beispielsweise der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell, erinnert sich die dpa. Diplomaten betonten, dass die Einbeziehung der Revolutionsgarden in die Gruppe der Terrororganisationen eine weitgehend symbolische Maßnahme sei, da auch gegen sie EU-Sanktionen in Kraft seien.

(TASR)


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Amala Hoffmann

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