Tausende Haushalte in den nordischen Ländern blieben ohne Strom und viele Menschen saßen in ihren Autos auf den Autobahnen fest. Darüber informiert TASR auf Grundlage des AP-Agenturberichts. In Deutschland sorgten heftige Regenfälle für weitere Überschwemmungen, die es seit Weihnachten vielerorts immer wieder gab.
Im finnischen Teil Lapplands, im Dorf Enontekio nahe der Grenze zu Norwegen und Schweden, haben Meteorologen eine Temperatur von minus 42,5 Grad Celsius gemessen. Sie gehen davon aus, dass die Temperaturen diese Woche weiter sinken werden.
In der Arktisregion Schwedens unterbrachen ungünstige Wetterbedingungen die Stromversorgung von rund 4.000 Haushalten. Dort sanken die Temperaturen auf minus 38 Grad Celsius. Im Süden des Landes saßen viele Autofahrer auf den Straßen fest, einige von ihnen wurden von den Behörden evakuiert und für die Nacht in Notunterkünften untergebracht.
Gleichzeitig wird Nord- und Westdänemark von einem Schneesturm heimgesucht, und die dortige Polizei fordert Autofahrer auf, ihre Fahrten nur auf das erforderliche Maß zu beschränken. Schlechtes Wetter verhinderte auch, dass Schiffe den Hafen von Kopenhagen erreichen konnten.
Rund 900 Passagiere der Fähre, die die norwegische Hauptstadt Oslo und die dänische Hauptstadt Kopenhagen verbindet, mussten von Mittwoch auf Donnerstag die Nacht an Bord verbringen. Die Fähre kam erst am Donnerstag im Hafen an. Auch in diesen Ländern haben die Behörden Einschränkungen im Bahnverkehr gemeldet.
SCHOLZ VERSPRACH UNTERSTÜTZUNG FÜR ÜBERschwemmungsgefährdete Gebiete
Bundeskanzler Olaf Scholz hat am Donnerstag seine Unterstützung für die von Überschwemmungen betroffenen Regionen des Landes einschließlich der anschließenden Beseitigung der verursachten Schäden zugesagt. Darüber informiert TASR auf Grundlage des Berichts der DPA-Agentur. Dies sagte Scholz bei einem Besuch im vom Hochwasser betroffenen Bundesland Sachsen-Anhalt und rief dort die Bürger zu Geschlossenheit und Solidarität auf.
Der Bundeskanzler der Ortschaft Berge besichtigte das Sandsackfüllmaterial und wurde auch über die angespannte Lage in der Stadt Sangerhausen informiert, wo ihn eine Gruppe von etwa zehn Personen mit Rufen wie „Verbrecher“ oder „Geh gleich zurück“ begrüßte. Bei seinem Besuch in den betroffenen Gebieten wurde er von Umweltministerin Steffi Lemkeová und dem Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, begleitet.
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