Die Verhandlungen über die Wiederaufnahme des sogenannten Nuklearabkommens mit dem Iran und den USA, die Begrenzung des Atomprogramms Teherans im Gegenzug für die Aufhebung der Sanktionen, seien in einer „Sackgasse“, sagte der Beamte am Mittwoch dem EU-Außenbeauftragten Josep Borrell zu AFP, von der TASR seinen Bericht bezogen hat.
Borrell versuchte, einen Kompromiss zu finden
Borrell verbrachte anderthalb Jahre damit, die Bemühungen zu koordinieren, das Atomabkommen der Weltmächte mit dem Iran im Jahr 2015 wiederzubeleben. Die Vereinigten Staaten zogen sich drei Jahre später unter der Regierung von Präsident Donald Trump aus ihm zurück. Als Reaktion darauf stieg der Iran schrittweise aus dem Abkommen aus, erhöhte seine Vorräte an angereichertem Uran und schaltete die Überwachungskameras der UN-Überwachungsbehörde ab.
Im August legte Borrell den Unterzeichnern einen Vorschlag vor, den er später als „endgültig“ bezeichnete, laut seiner Aussage gegenüber AFP der beste Kompromiss zwischen den Positionen aller Parteien.
Der Iran fordert jedoch immer noch, dass die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) die Untersuchung beendet, die sie nach der Entdeckung von Spuren von Kernmaterial in drei Anlagen eingeleitet hat. Teheran hat sie nicht als Teil seines Atomprogramms deklariert.
Ein Durchbruch ist in absehbarer Zeit nicht zu erwarten
Auch die politische Situation in den Vereinigten Staaten hat sich geändert. Es sei für Präsident Joe Biden schwierig, vor den Parlamentswahlen im November Einigungen mit dem Iran zu erzielen, berichtet AFP. „Die Vorschläge konvergierten, aber leider konvergieren die neuesten Vorschläge nach dem Sommer nicht, sondern gehen auseinander“, beschrieb Borrell. Nach den jüngsten Vorschlägen des Iran erwartet er in naher Zukunft keinen Durchbruch.
Die europäischen Unterzeichner des Atomabkommens – Großbritannien, Frankreich und Deutschland – sagten letzte Woche, sie bezweifelten die Aufrichtigkeit des Iran bei der Verlängerung des Abkommens. Teheran bezeichnete ihre gemeinsame Position als unkonstruktiv und bedauerlich.
Borrell sagte gegenüber AFP, er könne keinen Vorschlag mehr vorlegen, um den Stillstand zu überwinden. „Von meiner Seite aus habe ich nichts mehr zu bieten“, sagte er.
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nicht vernachlässigen
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