Ende Juni berichtete er der Financial Times Reportage über die Wiederbelebung der Wirtschaft in der ostdeutschen Stadt Guben im Land Brandenburg östlich von Berlin.
„Vor zehn Jahren suchte die ostdeutsche Kleinstadt Guben so verzweifelt nach neuen Investoren, dass sie bereit war, ihnen Grundstücke geschenkt zu bekommen. Jetzt habe ich keine freien Stellen mehr“, beschrieb der Bürgermeister Fred Mahro der britischen Zeitung.
Früher war hier eine Fabrik zur Herstellung von Kunstfasern untergebracht, doch nach der Wiedervereinigung Deutschlands begann sie an Bedeutung zu verlieren und die Menschen des Produktionszeitalters verließen nach und nach die Stadt.
Der Wechsel erfolgte im vergangenen Jahr, als das kanadische Unternehmen Rock Tech die Stadt auswählte, um Batteriekomponenten für Elektroautos herzustellen.
Tesla ist überbewertet
Laut FT-Quellen wird Rock Tech in Guben Komponenten für die 500.000 Autos produzieren können, die Tesla östlich von Berlin produzieren will. Elon Musk kam im März dieses Jahres, um es mit Bundeskanzler Olaf Scholz zu eröffnen.
Auch der Osten lockt Investoren mit den nach dem Zusammenbruch der DDR dort verbliebenen Räumlichkeiten und Einrichtungen. Attraktiv ist es unter anderem auch durch seine geringere Bevölkerungsdichte und Bebauung sowie niedrigere Betriebskosten als im Westen.
Die Medien bringen oft sensationelle Nachrichten über neue Investitionen in die ostdeutsche Region und sprechen von ihrer Wiedergeburt. Einige Experten sehen dieses „Revival“ jedoch nüchterner.
„Es ist sehr begrüßenswert, dass Tesla diese große Investition getätigt hat, aber ihre Wirkung
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