Kohlekraftwerke sind für Deutschland nur ein kurzfristiger Schritt

Die Bundesregierung hat sich bereit erklärt, weiterhin Kohlekraftwerke einzusetzen, um dem russischen Energiedruck zu widerstehen. Steffen Hebestreit, der offizielle Vertreter der deutschen Regierung, sagte während des Briefings, berichtet Ukrinform, der Bericht sei von der ČTK aufgegriffen worden.

Keine nukleare Renaissance

Zur Entscheidung des Wirtschaftsministeriums, einige Kohlekraftwerke weiter zu betreiben, um die Energieknappheit angesichts rückläufiger Gasexporte auszugleichen, sagte Hebestreit, Kohle sei umweltschädlicher, werde aber unter den derzeitigen Bedingungen in begrenzten Mengen eingesetzt und rechtfertigt sich kurzfristig.

Gleichzeitig, so der Beamte, schloss die deutsche Führung die Möglichkeit einer „Atomenergie-Renaissance“ oder den Weiterbetrieb von Kernkraftwerken aus, die für die Stilllegung vorbereitet wurden. Es sollte beachtet werden, dass es einige Zeit dauern wird, während die Entscheidung dringend sein muss. „Kurzfristig hilft es nicht“, sagte der Sprecher mit Verweis auf Experten-Erkenntnisse.

„An der Nordseeküste werden LNG-Terminals gebaut und das Windkraftgesetz verabschiedet, um erneuerbare Energien effizienter einzusetzen. Es bietet auch mehr Unabhängigkeit“, sagte Hebestreit.

Es gibt keine Diskussion über den Ausstieg aus der Kohle

Wirtschaftsministeriumssprecher Stephan Gabriel Haufe wiederum erinnerte daran, dass die Entscheidung, einige Kohlekraftwerke weiter zu nutzen, ein kurzfristiger Schritt sei, der auch nach 2024 nicht fortgesetzt werde. „Es gibt keine Diskussion über einen Ausstieg aus der Kohle“, sagte Haufe.

Er sagte, es gebe zehn 4,3-Gigawatt-Kohlekraftwerke in Reserve und sechs weitere 1,6-Gigawatt-Kraftwerke, die bei Bedarf genutzt werden könnten. Außerdem stehen fünf Blockheizkraftwerke mit einer Leistung von 1,9 Gigawatt bereit.

Deutschland hatte zuvor geplant, seine letzten drei Kernkraftwerke bis zum 31. Dezember 2022 abzubauen. Die Entscheidung wurde 2011 genehmigt. Unter diesen Umständen beschloss die Regierung, die bereits stillgelegten Kohlekraftwerke nicht abzubauen und aufzugeben, falls Russland die Gaslieferungen einstellt . Letzte Woche hat Russland die Gasexporte durch die Nord Stream-Pipeline auf 40 % der Kapazität reduziert.

Abgebildet ist Bundeskanzler Olaf Scholz bei einer Pressekonferenz mit Ministerpräsident der Slowakischen Republik Eduard Heger (nicht im Bild) bei der Pressekonferenz nach ihrem Treffen im Bundeskanzleramt am 13. Juni 2022 in Berlin.  TASR FOTO - Pavel Neubauer

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Rein Geissler

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