Olaf Scholz besuchte Hochwassergebiete in Bayern

MÜNCHEN – In den Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg kommt es weiterhin zu Überschwemmungen. Bundeskanzler Olaf Scholz besuchte am Montag das bayerische Dorf Reichertshofen, um sich mit der Lage vertraut zu machen, schreibt die dpa.

Andauernder Starkregen hat am Wochenende in diesen beiden süddeutschen Bundesländern zu Überschwemmungen geführt. Tausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Die Behörden haben bisher vier Opfer gemeldet, es ist jedoch unklar, ob der Tod dieser Menschen durch die Überschwemmungen verursacht wurde, schreibt die dpa. Am Montag setzten Retter die Evakuierung gefährdeter Personen und die Suche nach Vermissten fort.

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Der Pegel der Donau nähert sich der 1. Stufe der Hochwasseraktivität (Quelle: TASR/ Pavol Zachar)

Die oberbayerischen Behörden ordneten am Montag die Evakuierung von Bewohnern aus Häusern entlang der Amper nahe der Stadt Moosburg an der Isar an, wo ein Damm brach. In den Städten Regensburg und Rosenheim wurde der Ausnahmezustand ausgerufen. Dutzende Menschen wurden am Montagabend aus Regensburg evakuiert.

Mehrere Schulen in Bayern werden am Dienstag aus der Ferne arbeiten. Die Deutsche Bahn hat ihre Fahrgäste aufgefordert, Reisen in den Süden Deutschlands zu vermeiden.

Deutschland wird von Überschwemmungen heimgesucht

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Überschwemmungen treffen Deutschland (Quelle: SITA/AP Photo/Michael Probst)

Scholz besuchte Reichertshofen, nördlich der bayerischen Landeshauptstadt München gelegen. Er versprach den vom Hochwasser Betroffenen Unterstützung und Hilfe. Auch die deutsche Innenministerin Nancy Faeser und der bayerische Ministerpräsident Markus Söder besuchten Reichertshofen.

Die Hochwasserlage in Teilen Baden-Württembergs hat sich verbessert. Die Behörden hoben den Ausnahmezustand auf und erlaubten den Bewohnern, nach Hause zurückzukehren, schreibt die DPA.

Meta Kron

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