Westdeutschland wurde am Freitag von heftigen Unwettern heimgesucht, die stellenweise von heftigen Regenfällen und starken Winden begleitet wurden.
Laut Meteorologen das Auftreten von Tornados kann nicht ausgeschlossen werden. Die Einrichtung eines solchen wird in der Stadt Lippstadt in Nordrhein-Westfalen geprüft, berichtete die DPA. Die Gewitter ziehen weiter nach Osten und könnten Tschechien erreichen.
🔵 Neuigkeiten:
Gegen 16:30 Uhr kam es heute in #Lippstadt zu einem #Tornadoder für einige Schäden sorgte.🌪️Die zugehörige Superzelle ist noch immer aktiv. Auch aus der Region #Paderborn gibt es Hinweise auf einen Tornado.
⬇️Bilder aus Lippstadt zvg. von MikeSchmit: pic.twitter.com/rJUFwhWduj
—Tornadomap.org (@tornadomap_org) 20. Mai 2022
Bei rund 70.000 Einwohnern Lippstadts Der Sturm entwurzelte Bäume und blockierte den Ausgang zum städtischen Schwimmbad. Er schlug auch die Spitze des Turms einer der örtlichen Kirchen ein. Mehrere hundert Feuerwehrleute sind vor Ort. Auch die rund 35 Kilometer von Lippstadt entfernte Stadt Paderborn meldet nach einem schweren Unwetter umfangreiche Schäden und mehrere Verletzte. Laut Polizeisprecher herrscht am Tatort Chaos.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat vor schweren Unwettern gewarnt. Ihr zufolge drohen starker Wind und Niederschläge. Mancherorts können bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter fallen, die Windgeschwindigkeit kann bis zu 130 Kilometer pro Stunde erreichen. Es besteht die Gefahr, dass Bäume entwurzelt oder Dächer zerstört werden. Laut DWD ist ein vereinzeltes Auftreten eines Tornados nicht auszuschließen.
Starke Stürme ziehen weiter nach Osten und drohen nach Angaben des Tschechischen Hydrometeorologischen Instituts auch tschechisches Territorium zu treffen.
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